Sprachferien – Welche Variante ist für mich geeignet?

Wir wollen ganz kurz darstellen, welche verschiedenen Arten von Sprachferien oder Sprachreisen es gibt. Anfangen tut man ja meistens mit einer Klassenfahrt ins Ausland. Sei es nach England, Frankreich oder Spanien. Dies sind die beliebtesten Reiseländer für Klassenfahrten, da diese Sprachen auch im Schulunterricht gelehrt werden. Besonders beliebt sind die Klassenfahrten nach England, besonders an die Südküste in die Badeorte. Von dort aus geht es auch leicht interessante Ausflüge in die Weltstadt London zu machen. Klassenfahrten nach London direkt sind eher den älteren Jahrgängen vorbehalten, da hier die Klassenfahrt auch einen kulturellen oder geschichtlichen Hintergrund erhalten und effektiv in den Unterricht eingebettet sein kann.

Ein weiterer Punkt sind Schüleraustausche. Viele Schulen organisieren Schüleraustausche mit Partnerschulen im Ausland. Das bedeutet also: ihr reist in das Land, in den Ort eurer Partnerschule und nehmt dort am Unterricht teil. Ihr seid in den Familien von dortigen Schülern untergebracht und nehmt am täglichen Leben der Familie und am Schulleben teil. Das ist eine sehr interessante Erfahrung weil unterschiedliche Länder auch unterschiedliche Schulsysteme haben und man dadurch auch einen besonderen Blick dafür bekommt, was in diesen Ländern den Schülern an Lehrstoff vermittelt wird. Spät kann man dann eine weitere Alternative nutzen:

Sprachreisen oder Sprachferien

Reisen ins fremdsprachliche Ausland um an einer Sprachschule einen Kurs zu belegen. Das macht man meistens in den Ferien und diese Aufenthalte können unterschiedlich lang sein. Diese Kurse können unterschiedlich lang dauern. Man kann es zwei Wochen kurz machen oder aber die kompletten sechswöchigen Sommerferien für solch einen Sprachurlaub nutzen. Das kommt ganz darauf an, was man denn genau lernen oder intensiver trainieren möchte. Es gibt also zwei Wochen Intensivkurse, speziell wenn man z.B. in der Oberstufe vor dem Abi ist um für seine Sprachkenntnisse den letzten Schliff zu bekommen. Oder aber man wählt normale Kurse die dann eben einen längeren Zeitraum überbrücken, die einem die Möglichkeit geben, die Sprache sehr intensiv zu erleben und das kommt dadurch das man dann in Gastfamilien untergebracht ist. Das sind Familien die sich gerne um ausländische Schüler und Jugendliche kümmern. Meistens selber Kinder im ähnlichen alter haben und denen dann auch gerne die Eigenheiten des Landes und der Sprache vermitteln.

Neben den Sprachreisen gibt es dann auch für die Freaks ein High School Jahr in USA, England oder Neuseeland, für das dann die Schüler für sechs oder zwölf Monate ins Ausland geht.

Dieses sind die sehr teuren Varianten der Sprachreisen, aber dadurch dass man komplett in die Kultur in des anderen Landes eintaucht ist man ja schon gezwungen, die Sprache und Kultur aufzusaugen. Und hat dadurch einen riesengroßen Lerneffekt. Nicht nur was die Sprache angeht, sondern auch was das kulturelle Verständnis des anderen Landes betrifft.

Auslandsaufenthalte

Eine andere Variante wären dann noch Auslandsaufenthalte wie Work and Travel. Das bietet sich eigentlich dann an, wenn man schon etwas älter ist und nach bestandenen Schulabschluss für eine geraume Zeit (mindestens ein halbes Jahr)  ins Ausland geht und oftmals große Entfernungen z.B. nach Australien – plant eine Rundreise durchs Land und hat dann vorher und nachher einen Arbeitsaufenthalt oder macht in Unternehmen ein Praktikum oder schon einen richtigen Job. Das ist eine Erfahrung die besonders prägend ist. Man wird dadurch besonders selbständig weil man sehr auf sich angewiesen ist auf die erlernte Sprache und den Kontakt

Das sind also alternativen wie man  sprachen im Ausland lernen kann also Sprachreisen oder Sprachferien unternehmen und gestalten kann.

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Unterschiede in der Unterbringung

Während einer Sprachreise jeglicher Art gibt es Unterschiede in der Unterbringung. Die zwei beliebtesten und häufigsten sind Gastfamilien und Internate.

Die Gastfamilie

Die wohl herkömmlichste Unterkunft bei Sprachreisen ist die Gastfamilie, daher wird sie hier auch als erstes Aufgegriffen. In der Gastfamilie lebt der Schüler mit einer ganzen Familie zusammen und erhält ins Leben und die Gesellschaft außerhalb der Schule. Also auch in den Alltag eines Menschen, der in dem Land lebt, welches man besucht. Die Lebensweise wird durch eigenes Miterleben vermittelt. Somit lässt sich auch die Kultur „hautnah“ erleben.
Da in den USA, Kanada und Australien die Schule sehr lange ist (betr. Auslandsjahr), hat man wochentags recht wenig Zeit, kann aber durch die Mobilität, die einem die Gastfamilie geben kann, trotzdem die Umgebung gut erkunden und mit der Gastfamilie viel unternehmen. Besonders am Wochenende, wo viel Zeit ist um gemeinsame Aktivitäten zu machen.
Durch einen Aufenthalt in einer Gastfamilie werden die verschiedensten Seiten des Lebens im Ausland nähergebracht. Man sieht viel von der Gegend, erlebt viel Unterschiedliches und knüpft Kontakt zu neuen Leuten.

Das Internat

Auf der Anderen Seite gibt es immer mehr Internate, die für Sprachreisen genutzt werden.
Das Internat liegt häufig in der direkten Nähe der Schule. Zimmer werden möglicherweise mit anderen Reiseteilnehmern oder Schülern des Internats geteilt. Die meiste Zeit des Aufenthaltes wird auf dem Gelände des Internats verbracht, da dort auch häufig Freizeitangebote stattfinden. Darunter zählen verschiedenste Sportarten, die erlernt werden können und viel Zeit wird mit gleichaltrigen verbracht.

Deshalb bestehen hier weniger beziehungsweise eingeschränktere Sightseeing-Möglichkeiten für die Schüler und das Umfeld in dem man sich bewegt ist ebenfalls beschränkt.

Aber auch bei einer Sprachreise in ein Internat knüpft man neue Kontakte, mit denen man, während des Aufenthalts, die Zeit im Ausland/ Internat verbringt.

Folglich muss sich der Schüler / die Schülerin, die in das Ausland reisen möchte, vorher im Klaren darüber sein, ob ein Internat oder eine Gastfamilie in Frage kommen. Für den Besuch einer Gastfamilie benötigt es besondere Offenheit neue Lebensarten kennen zu lernen, da man sich selbst der Gastfamilie anpassen muss und diese unbedingt respektieren sollte. Im Internat wird sich an die Internatsregeln gehalten.

Nun liegt es an dem Schüler / der Schülerin wodrauf der Schwerpunkt liegt; Schule oder Freizeit bzw. welche Freizeitaktivitäten. Je nach dem kann eine Vorauswahl für die Unterbringung während der Sprachreise getroffen werden. Generell sind Gastfamilien als Unterkunft verbreiteter als Internate. Internate jedoch werden wohl ehr bei Sprachferien anzutreffen sein.

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